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Kellerfest am Petersbecks

Unser Kellerfest vom 05.08. bis 07.08.2011



Es ist geschafft! Und es war super! Unser Kellerfest ist mit einem großen Erfolg für uns zu Ende gegangen. Alle Mühen haben sich gelohnt. Das Fest war an allen drei Tagen sehr gut besucht. Es gab Zeiten, da gab es nicht mal Platz für jeden der zum Petersbecks kam. Sicher hat neben dem vollen Einsatz von allen Helfern auch das Wetter dazu beigetragen, dass alles so perfekt ablief.

Fun for Kids

Der Freitag Nachmittag war dem Höchstadter Nachwuchs vorbehalten. Sie durften Höchstadt’s Unterwelt erkunden, was bei Temperaturen von 8°C schon einen Vorgeschmack auf den nächsten Winter gab. Doch das anschließende Aufwärmprogramm am Lagerfeuer entschädigte für alles. Vereinskoch Bernd hatte für jeden schon Stockbrote vorbereitet, die von den Kindern mit großem Hallo über dem Feuer geröstet wurden (und von Erwachsnen ebenso). Zum Nachtisch gab’s Marshmallows und dann ging‘s ab zum Bierkästen stapeln – sie waren kaum noch zu bremsen, aber warum auch . . .

DER ANSTICH

Das Fest wurde am Freitag um 18 Uhr mit dem Bieranstich durch Bürgermeister Brehm eröffnet. Ein Schlag und der Hahn hatte Kontakt mit Höchstadts Löwenbier. Die ersten Biere wurden traditionsgemäß von uns „Beppo" gezapft und verkostet. „Ein wirklich gutes Festbier", so die einhellige Meinung (was hinter vorgehaltener Hand auch von eingefleischten "Brauhaus-Fans" bestätigt wurde)

Zur Stärkung gab‘s dann traditionsgemäß Kesselfleisch mit Sauerkraut, für das sich die Festgemeinde geduldig in die Schlange stellte: “...a Aug und a links Ohr“ – “ ...für mich noch a Herz“, für jeden hatte Herbert das passende Schmankerl parat.
Zu vorgerückter Stunde sorgte die „Quetsche Fraa“ aus Hirschaid für Stimmung, einschließlich mitsingen und -schunkeln.

Alte Handwerkskunst

Dass vor dem Trinken nicht nur der Durst steht, zeigte unser Verein am SAMSTAG.
Es wurde wieder ein Schaubrauen veranstaltet, bei dem sich wieder jeder über die Braukunst informieren, aber auch selbst mit anpacken bzw. rühren konnte (und durfte) Selbstverständlich konnte auch selbst gebrautes an Ort und Stelle verkostet werden.

TRADITION

Es galt die alten Traditionen am Leben zu erhalten: Fass pichen war angesagt – ganz nach dem alten Brauerspruch: Frisch gepicht – ein Gedicht!
Am Samstag Nachmittag hatte das Gelände vom Petersbecks-Kelle etwas von einem höllischen Szenario, nicht nur, was die Hitze betraf. "Von der Stirne heiß - rinnen muss der Schweiß", konnte Braumeister Herbert Sauer mit Schillers Worten sagen. Beißender Qualm und der durchdringende Geruch von flüssigem Pech durchdrang unser Gelände.
Herbert, Brauereibesitzer und Mitglied vom Kellerbergverein, zeigte uns das alte Handwerk des Fasspichens. Gemeint ist die Behandlung von Holzfässern mit Pech, um die Poren und Fugen des Holzes zu schließen, das Entweichen der Kohlensäure zu verhindern und im Fassinneren eine leicht zu reinigende glatte Fläche zu bilden - eine schweißtreibende und heiße Arbeit, Feuer und Pech inklusive!
Dazwischen wurden immer wieder Kellerführungen angeboten.

DAS LIED

Das Highlight für die Besucher war am Abend die Premiere des Kellerberg-Liedes. Helmut Zeiler ist der Vater der Hymne, die er beim "Stärk antrinken" am 5. Januar 2007 einem Freund gewidmet hat: unserem ehemaligen Vorsitzenden, Andreas Stark, dem der Kellerberg stets eine Herzensangelegenheit war:
"Und vom himmlischen Kellerberg - schau'n die Alten von oben und stimma bei aner Maß des Kellerlied mit ihm an"
Er hat damit dem unvergessenen Höchstadter ein musikalisches Denkmal gesetzt.
Das Lied kam bei allen so gut an, dass es am Abend noch mehrmals gesungen wurde, begleitet von unseren musisch veranlagten Vereinsmitgliedern, von denen jeder (gesangsmäßig) das letzte gab.

AM SONNTAG

. . . klang das Fest so langsam aus. Unter unserer 500-jährigen Eiche wurden unsere Gäste mit einem deftigem Kellerberg-Braten verwöhnt. Klausi grillte wie immer seine schmackhafte Fische - unserere Höchstadter waren zufrieden und gingen mit dem Versprechen im nächsten Jahr – an Laurenzi – wieder zu kommen.
- Peter Ross -

IMPRESSIONEN

© Peter Ross











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